So. Aug 1st, 2021
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Unterart und Verbreitung:

Agilis agil , Westeuropa und Westmitteleuropa.

Agilis argus, Ostmitteleuropa und Nordbalkan, Nordostitalien.

Agilis Boemica, Nordostkaukasus.

Lacerta agilis bosnica, Jugoslawische Berge, Bulgarien und Nordgriechenland.

Agilis brevicaudata, Transkaukasien und Nordosttürkei.

Agilis klein, östlich des Dnjepr-Flusses und nördlich des Kaukasus, östlich des Baikalsees und bis Issyk-Kul und Nordwestchina.

Lacerta agilis grusinica, Kaukasische Küste des Schwarzen Meeres und angrenzende Küste der Nordosttürkei.

Agilis chersonensis, bulgarische und rumänische Tiefebene, Ostpolen und Westrussland.

Agilis ioriensis, Oberlauf des Flusses Iori im Kaukasus.

Beschreibung:

Schnauze-Ventrale Länge ( SVL) von ca. 8 cm und Schwanz etwa 1,5 mal SVL.

Farben und Muster variieren zwischen Unterart und Population. Vorherrschendes Braun von grauer Grundfarbe mit zahlreichen dunkelbraunen oder schwarzen Flecken, besonders entlang eines dunkleren Rückenstreifens. Die Art weist einen Geschlechtsdimorphismus auf, der besonders in der Brutzeit sichtbar wird, wenn die Männchen entlang der Flanken leuchtend grün werden. Männchen haben einen breiteren Kopf, sind stämmiger gebaut und im Durchschnitt etwas größer als Weibchen. Jugendliche haben eine ähnliche Farbe wie die Erwachsenen, haben aber keine grüne Pigmentierung. Die Jungtiere messen ca. 2 cm SVL, ca. 5,5 cm bis 6,5 cm Gesamtlänge.

Die maximale Lebensdauer beträgt 12 Jahre.

Lebensraum:

Die Art bevorzugt Heidelandschaften mit Sand- oder Sandboden, sie besiedelt in einigen Gebieten auch Sanddünenhabitate. Diese Art hat auch eine Vorliebe für Südhänge, insbesondere in den nördlichen Höhenlagen. Diese Bereiche werden auch für die Eiablage und das Ausbrüten von Eiern während der Brutzeit benötigt.

Terrarium:

Innen:

Ein Paar sollte in einem Terrarium von mindestens 50 cm x 30 cm x 30 cm mit Sand als Substrat gehalten, ein Teil davon feucht und ein Teil trocken in einer Tiefe von 10 – 15 cm gehalten werden. Feuchter Sand in dieser Tiefe sorgt dafür, dass die Weibchen Höhlen ausgraben, in denen sie ihre Eier legen, und erhöht auch die relative Luftfeuchtigkeit im Gehege. Beachten Sie, dass die Männchen territorial sind, also nur ein Männchen / Gehege.

Rindenstücke, Tontöpfe, niedrige Äste und Blätter werden ebenfalls hinzugefügt, um Deckung und Klettermöglichkeit zu bieten.

Stellen Sie eine Wasserschale bereit, sprühen Sie aber auch jeden Morgen oder Abend Wasser, um sicherzustellen, dass die Tiere trinken.

Ein Scheinwerfer über einem Stück Rinde macht einen guten Sonnenplatz, die Arten brauchen UV-B-Beleuchtung. Die Temperaturen reichen von 25° C bis 27° C tagsüber und erreichen 35° C am Sonnenplatz. Die Nachttemperatur sinkt auf 14° C bis 18° C. Die Photoperiode am Tag bleibt im Sommer konstant bei 12-14 Stunden / Tag.

Draussen:

Ein 3 x 4 Meter großes Gehege kann 2 Männchen und 2 Weibchen dieser Art aufnehmen.

Das Gehege sollte gut mit einer Vielzahl von Vegetation bepflanzt werden, um natürliche Lebensräume nachzuahmen. Baumstämme/schwere Wurzeln und flache Steine/Felsen oder Platten zum Sonnenbaden und zur Deckung müssen bereitgestellt werden. Blühende Pflanzen eignen sich gut, um Insekten für eine abwechslungsreiche natürliche Nahrung anzulocken. Füttern Sie ab und zu ein paar Grillen, um sicherzustellen, dass die Tiere so viel Futter wie nötig bekommen. Verwenden Sie eine Gießkanne, um das Gehege und die Tiere einmal täglich sanft mit Trinkwasser zu duschen.

Reproduktion:

Diese Art benötigt eine Überwinterung, um im Frühjahr Paarungsverhalten auszulösen. Dazu werden die Tiere in eine belüftete Box mit tief befeuchteter Torfmoosschicht/Einstreu gelegt. Die Box wird bei einer Temperatur von ca. 4° C für ca. 4 – 5 Monate, November bis April, in den Kühlschrank gestellt.

Die Paarung findet zwischen März und Mai statt und die Eier werden von Ende Mai bis Juli gelegt.

Nördliche Populationen legen ein einziges Gelege und südlichere Populationen bis zu 2 Gelege pro Jahr. 4 bis 18 Eier / Kupplung, das Schlüpfen dauert etwa 12 Wochen.

Essen:

Die Eidechsen nehmen fast alle Arten von Insekten, Regenwürmern und gelegentlich süßen Früchten und Blumen auf. Alle Lebensmittel, die nicht aus dem Freigehege stammen, sollten mit Vitaminen und Kaliumzusätzen bestäubt werden.


Von admin

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